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Internationalismus als Realität – Bodensee-Jusos diskutieren über Rechtsextremismus und Wiederbelebung der JSBI

Veranstaltungen

Fünf Juso aus dem Thurgau, fünf aus St. Gallen, vier Konstanzer und ein Genosse auf Lindau bildeten die Teilnehmer der ersten Veranstaltung der Kreis Jusos Konstanz nach der Sommerpause. Auch die Vorarlberger Sozialistische Jugend und die Jusos des Bodensee Kreises hatten Interesse bekundet, aber wegen Terminüberschneidungen absagen müssen.

Frederick Brütting, Mitglied des Landesvorstands der Jusos, eröffnete die Veranstaltung mit einem Referat über rechtsextreme Strukturen in Baden-Württemberg, speziell in der Bodensee Region. In der anschließenden Diskussion ließen sich gut die verschiedenen Ausprägungen und Erscheinungsformen rechtsextremen Gedankenguts in den unterschiedlichen Kreisen bzw. Ländern erkennen, dabei wurde aber auch gemeinsamer Handlungsbedarf und Handlungsmöglichkeiten erkannt. Zusammenarbeit und Aktionen sollen folgen.

Im zweiten Teil des Seminars wurde über die Möglichkeit einer dauerhaften Wiederbelebung der länderübergreifenden Zusammenarbeit im Rahmen der Jungen Sozialistischen Bodensee Internationale (JSBI) diskutiert, die auf breites Interesse stieß. Das nächste Treffen wird voraussichtlich schon Ende November, Anfang Dezember von den Juso St. Gallen ausgerichtet. Zudem bildeten sich zwei Projektgruppen zu den Themen Organisationsstruktur und, folgerichtig im Anschluss an den Vormittag, Rechtsextremismus. Diese wollen ihre Ergebnisse beim nächsten Treffen präsentieren.

"Das Treffen war ein großer Erfolg." so Marius Osswald, Kreissprecher der Jusos Kreis Konstanz, nach dem Tagesseminar, "Nicht nur weil tatsächlich vier der Einzelverbände um den See der Einladung gefolgt sind, sondern vor allem wegen der spürbaren Begeisterung für die Idee und der begründeten Hoffnung auf eine baldige Fortsetzung."

 

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