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Inklusion statt Betrug

Pressemitteilungen

Nachdem die Agentur für Arbeit Konstanz-Ravensburg rückwirkend Verfahren gegen über 300 Unternehmen wegen Verstößen gegen die Meldepflicht von Arbeitsplätzen für Schwerbehinderte eingeleitet hat, reagieren die Jusos Konstanz mit scharfer Kritik.

„Inklusion ist der SPD ein wichtiges Anliegen. Alle Menschen müssen unabhängig körperlicher oder anderer Beeinträchtigungen die Möglichkeit haben, Zugang zum Arbeitsmarkt zu erhalten“, so Christoph-Ingo Heetsch, Vorsitzender des Kreisvorstandes.

Unternehmen die mindestens 20 Personen beschäftigen, müssen gesetzlich vorgeschrieben fünf Prozent der Arbeitsplätze an Schwerbehinderte vergeben, oder eine Ausgleichabgabe bezahlen.

„Es ist traurig zu sehen, dass momentan nicht einmal die Hälfte der ortsansässigen Unternehmen diese Quote erfüllen. Inklusion muss endlich als Chance erkannt und Teil unseres Alltags werden.“, so Kathrin Morasch Vorsitzende der Juso AG Konstanz.

Die Jusos fordern weiter Maßnahmen, um Arbeitgeber dabei zu unterstützen, Arbeitsplätze den Bedürfnissen Schwerbehinderter anzupassen und ein nachhaltiges Umdenken in der Gesellschaft zu bewirken. Inklusion müsse langfristig die Regel, nicht die Ausnahme in der Arbeitswelt sein. Dabei müssten in erster Linie positive Anreize für Unternehmungen geschaffen werden, Schwerbehinderten einen Arbeitsplatz zu ermöglichen, um diesen den Einstieg in den Arbeitsmarkt zu erleichtern.

 

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